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Management

Unternehmenserfolg

Im Social Web geboren: Die 4. Loyalität

Loyalität ist freiwillige Treue, also eine emotionale Verbundenheit, die auch ohne die ‚Fesselspiele‘ klassischer Kundenbindungsprogramme zum Immer-wieder-Kaufen und munteren Weiterempfehlen führt. Üblicherweise geht es dabei um drei Loyalitäten, die zu entwickeln sind:

• die zum Unternehmen und seinen Standorten
• die zu den Angeboten, Services und Marken
• die zu den Mitarbeitern und Ansprechpartnern

Ansteckungsgefahr: Warum die gute Laune des Chefs so wichtig ist

Positive Gedanken beflügeln Erfolg. Und Gefühle sind ansteckend. Spiegelneurone sind verantwortlich dafür. Sie versetzen uns in die Lage, die Gedanken anderer Menschen so zu erfassen, als wären es unsere eigenen. Deshalb schlägt sich die Stimmung des Chefs unmittelbar auf die Laune der Mitarbeiter und von diesen auf die Stimmung der Kunden nieder. Und das merkt man dann spätestens beim Kassensturz.

Kostenloses eBook: Kundenrückgewinnung in 5 Schritten

Aus den Augen, aus dem Sinn. Dieses Sprichwort bringt auf den Punkt, was immer noch allzu oft in Unternehmen bezüglich verlorener Kunden praktiziert wird: Verlorene Kunden sind vergessene Kunden. Oder sie werden als ‚Karteileiche‘ einfach aus der Datenbank gelöscht. Dabei schlummert im Ex-Kundenkreis ein beträchtliches Umsatz- und Ertragspotenzial. Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, zeigt, wie dieser Schatz zu heben ist.

Gutes Online-Marketing dank den richtigen Inhalten in Websites und Social Media

Dass sinnvoller Inhalt die Webpräsenz stärken kann, merkt man nun wieder im Zusammenhang mit Social-Media-Aktivitiäten. Zumindest schon in den USA und in England, wo eigentliche Content-Strategie-Bewegungen entstehen. Sinnvolle, gut aufbereitete Inhalte werden (neu?) als Qualitätsturbo in der Social-Media-Kommunikation propagiert. Trotz Alter-Wein-in-neuen-Schläuchen-Syndrom eine begrüssenswerte Entwicklung, die PR-Bloggerin Doris Eichmeier in Ihrem Artikel "Das Revival des Content" schön aufzeigt und mit hilfreichen Links zu weiterführenden Informationen ergänzt.

Der Mensch rückt in den Mittelpunkt

Über die veränderten Anforderungen an Unternehmen durch die neuen Internet-Dienste ist zwar schon einiges geschrieben worden. Dennoch ist der Artikel von Marion Engel auf contentmanager.de lesenswert. Engel bietet nicht nur einen guten Überblick über die verschiedenen Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation, sondern formuliert teilweise in einer herrlich schonungslosen Offenheit. Beispielsweise:

Die eigenen Leistungen ins rechte Licht rücken

Wer Karriere machen will, sollte nicht nur exzellente Leistungen liefern - er sollte sie auch kommunizieren können. Denn die grosse Kunst besteht darin, die eigenen Leistungen ins rechte Licht zu rücken. Was bietet sich also mehr an als in der kurzfristig einberufenen Teamsitzung, dem Projektreffen oder im vier-Augengespräch mit dem Chef mit einer kleinen Präsentation für den der Aha-Effekt zu sorgen. Rhetorik- und Präsentationsexpertin Anita Hermann-Ruess verrät, wie man auch in adhoc-Präsentationen ohne grosse Vorbereitung charmant und wirkungsvoll mit Substanz begeistert.

Zukunft der Telefonie

Das Telefon ist aus der Kommunikation mit dem Kunden nicht wegzudenken. Trotz Internet, E-Mail und neuerdings Social Media lässt sich über diesen traditionellen Kommunikationskanal eine wichtige Verbindung zum Kunden herstellen. Zudem sorgt die Verbreitung der mobilen Telefonie und deren vielseitiger Nutzung in allen Lebenslagen bei Kunden für ein „neues Bekenntnis“ zum Telefon. Obwohl auch hier durch neue Technologien der Trend zur automatisierten Telefonie unübersehbar ist, ist die Kommunikation von Mensch-zu-Mensch gefragter denn je. Insbesondere der persönliche und individualisierte Dialog geniesst beim Kunden hohes Ansehen und eignet sich gut für die Ermittlung, Erörterung und Erledigung anspruchsvoller Anliegen.

Frauen sind die vorsichtigeren und auch erfolgreicheren Firmengründerinnen

Die Anzahl und Art der in der Schweiz neu gegründeten Firmen erhebt Moneyhouse, die Website für Handelsregister- und Firmendaten, in regelmässigen Abständen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass immer mehr Frauen erfolgreich Firmen gründen und langfristig als Unternehmerinnen tätig sind. In den letzten zehn Jahren hat sich laut Moneyhouse die Zahl der Gründerinnen verdreifacht. Im Gegensatz zu männlichen Start-ups planen und organisieren Frauen ihre Selbstständigkeit viel sorgfältiger und sind dafür im Vergleich auch länger am Markt. Während 42 Prozent aller, von Männern gegründeten Firmen in den ersten fünf Jahren wieder dicht machen, sind es bei Frauen nur 33 Prozent. Auf alle Unternehmen gerechnet gehen Männer sogar vier Mal häufiger Pleite als Frauen. Mehr zum neuen, weiblichen Unternehmertum und weitere harte Fakten auf Moneyhouse:

Der Unternehmer von heute trägt Prada und Stöckelschuhe

Die etwas andere Statistik

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