Social Marketing

Marketing mittels Beziehungspflege auf Facebook, Twitter, Linkedin und Youtube.

Mehr als hundert Bildportale

Wer eine Website oder einen Blog herausgibt, kennt das Problem: Die Textwüsten würde man gern mit ein paar Bildern auflockern. Doch viele Bildsuchdienste liefern keine Urheberrecht-Angaben zu den Bilddateien mit, man weiss also nicht, bei wem man um die Veröffentlichungsrechte bitten soll. Vor kurzem bin ich auf Malte Landwehrs Blog gestossen, in dem er über 100 Portale zusammengetragen hat, wo man lizenzfreie oder kostenlose Bilder beziehen kann.

Zu Malte Landwehrs 117 Quellen für kostenlose Bilder

Der definitive Durchbruch von Social Media

Der Januar 2010 wird in die Geschichte eingehen als der Monat, in dem Social Media der definitive Durchbruch gelungen ist. Noch nie waren die Medien so voller Artikel über Facebook, Twitter, Blogs und Co., noch nie wuchsen die Plattformen so rasch, und wer selbst einen oder mehrere Benutzerkonten bei den verschiedenen Diensten hat, erhält täglich Freundschaftsvorschläge für Bekannte, die bis vor einem Jahr noch nicht mal mailen konnten. Dachte man wenigstens.

Einige der Meldungen, die mich bezüglich Social Media besonder gefreut haben, hier in der Übersicht:

Social Media im Personalbereich
Aufruf von PR-Professional an Unternehmen, doch auch die Personalfachleute ins Web 2.0 zu schicken und die Mitarbeiter entsprechend zu schulen (Zitat):

"Dabei ist eine „Social Media Governance“ wichtig, also klar definierte Richtlinien für die Mitarbeiter im Umgang mit dem Internet und im speziellen mit Social Media. Dies kann auch dabei helfen, die Mitarbeiter für ihre Rolle als „Markenbotschafter“ des Unternehmens zu sensibilisieren."

Danke, dass das wieder einmal deutsch und deutlich geschrieben wurde. Denn wenn ich beispielsweise Bekannte in Facebook beobachte, die täglich mehrere Stunden online sind, während sie eigentlich vom Arbeitgeber Lohn beziehen, im Profil gleich noch nach einer neuen Stelle suchen und bereits am Donnerstag posten, dass endlich, endlich bald Wochenende sei und sie es kaum erwarten können, dass wenigstens zwei Tage lang das richtige Leben stattfinde, dann wird mir schlecht. Was für ein Image für den Arbeitgeber, was für ein Image für den Arbeitnehmer...

PRofessor: Web 2.0 und Social Media: Anarchie in der Personalkommunikation


Social Media-Knigge: Wie geht man mit Facebook und Co. am Arbeitsplatz um? (Eigenwerbung für Schulung)

Nun sollen auch die Priester bloggen. "Papst Benedikt XVI. ruft zum Gebrauch der Social Media auf", diese Meldung ging die letzten zwei Tage um die ganze Welt. Tatsächlich eignet sich das stark emotional belegte Thema Kirche sicher gut für Twitter, Blogs und Chats. Möglich wären beispielsweise:

  • Tägliche Bibelzitate via Twitter und Mobile
  • Seelsorge für im Internet gemobbte Teenager
  • Mitschnitte von Predigten via Youtube
  • Inputs der Kirchgemeindemitglieder via Twitter an den Pfarrer bezüglich Predigtthemen
  • Diskussionen über Gott und die Welt

Eher suboptimal wären hingegen:

  • Beichte und Absolution im Facebook-Chat
  • Abwesenheitslisten nach der Sonntagsmesse im Blog
  • Beichtmitschnitte bei Youtube

Weitere dos and don'ts in den Kommentaren jederzeit willkommen ;-)

So twittert und preiset den Herrn, "Papst Benedikt XVI. ruft Priester zur Internetnutzung auf" bei Focus Online.

Mehr als die Hälfte aller Google-News-Leser folgt dem Link zur Originalquelle! Diese Erkenntnis hat mich angesicht der extremen Informationsflut im Web und meinem eigenen Leseverhalten doch sehr überrascht. Eigentlich brachte persoenlich.com diese Meldung ja, um die Verleger im Streit mit Google-News mit dem Argument zu unterstützen, dass eben fast die Hälfte der Lesenden sich mit dem Kurztext begnügt. Aber die eigentliche Sensation ist wirklich, wie viele dann tatsächlich auf der Website landen.

persoenlich.com: Leser meiden Originalquellen von News - Nur die Hälfte der User verfolgt Nachrichten bei Urhebern.

Und für Unternehmer zeigt die Meldung das ungeheure Potenzial der Newsverbreitung via RSS-Feed zu Google-News deutlich!

Ebenfalls von persoenlich.com stammt diese Meldung: Schweizer Facebook-Community zählt 1,8 Millionen User

WOW. Gehören Sie dazu, werter Leser, geschätzte Leserin? Dann nix wie los auf die Facebook-Seite von PEP und Fan werden ;-)

Danke!

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Die Generation 60+ entdeckt Web 2.0

Sie sind die am schnellsten wachsende Gruppe in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und anderen Community-Portalen. Angesichts des allgemein rasanten Wachstums dieser Bereiche eine beeindruckende Leistung. Immer mehr Frauen und Männer zwischen 50 und 80 vernetzen sich aktiv im Internet, pflegen ihre Freundschaften, verabreden sich, informieren sich über ihre Enkel am anderen Ende der Welt und lesen - weil durch virtuelle Freundschaftsbande verknüpft - bei ihren Kindern regelmässig mit.

Eine ganze Generation entdeckt also die kommunikativen Vorzüge der neuen Medien und neue Medien besetzen gleich die vorzügliche Werbelücke im Internet mit Spezialplattformen für Senioren. Letztere kommen auch der Generation darunter zugute, denen die starke Präsenz der Eltern beispielsweise in Facebook nicht geheuer ist und bereits Facebookgruppen mit selbstsprechenden Namen wie „Eltern entfacebooken“ und „Eltern bleibt dem Facebook fern“ gründeten. Mehr dazu im Artikel Nun entdecken auch Senioren Facebook und Co. der "Morgenpost".


Friedensnobelpreis für das Internet?

Eine italienische Fachzeitung hat eine Initiative lanciert, um das Internet für den Friedensnobelpreis 2010 zu nominieren. Laut Chefredaktor von "Wired Italian", Riccardo Luna, ist dasInternet die "erste Massenkonstruktivwaffe", die sich nutzen lässt, um Hass undKonflikte zu zerstören und Frieden und Demokratie zu propagieren. Wie beispielsweise die Proteste nach der letzten Wahl im Iran, wo dasInternet zu einem Mittel der "globalen Hoffnung" wurde.

Mehr zu Das Internet soll 2010 den Friedensnobelpreis erhalten
Zur Initiative: internetforpeace.org

Verhaltenskodex für Unternehmen im Internet

Der deutsche Bundesverband für Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat einen kurzen Kodex für Unternehmen veröffentlicht, der zu besserem Verhalten im Internet und in sozialen Medien verhelfen soll.  Der Kodex beinhaltet sechs Punkte:

Respekt
Wir respektieren unsere Nutzer und derenMeinungen und achten auf einen respektvollen Umgang der Akteure untereinander.

Sachlichkeit
Wir begrüssen themenbezogene Inhalte undsachliche Kritik.

Erreichbarkeit
Wir reagieren schnellstmöglich und angemessenauf direkte Fragen, Anregungen und Kritik.

Glaubwürdigkeit
Wir stehen mit unseren öffentlichen Aussagenund Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen für Transparenz und Glaubwürdigkeit.

Ehrlichkeit
Wir gehen mit Fehlern offen um undverschleiern sie nicht.

Recht
Wir respektieren die Rechte unserer Nutzer sowie die Rechteunbeteiligter Dritter, insbesondere Urheber- und Persönlichkeitsrechte undDatenschutz.

Zum Herunterladen: BVDW Social Media Code of Ethics (275 KB)
Zum Kodex: BVDW veröffentlicht Richtlinien für den respektvollen Umgang in Social Media
Via: Reicht ein Social Media Code of Ethics des BVDW aus?

So richtig dick Geld verdienen im Web 2.0

Sogar Süssigkeitenverkäufer verdienen in den USA so richtig Kohle mit Web 2.0. Die "Welt" erzählt die Geschichte vom mobilen Dessertverkäufer, der seinen Twitter-Lesern täglich mitteilt, wo sein Stand steht und was grad aktuell in der Auslage liegt und damit seine Verkäufe vervielfacht. Bereits 70 Prozent aller amerikanischer Unternehmen sollen im Web 2.0 präsent sein und die Massenwirkung der Online-Gemeinschaft aktiv nutzen. Weshalb man auch bei uns endlich twittern, facebooken und bloggen sollte, im Artikel der "Welt": Wie Firmen mit dem Web 2.0 richtig Geld verdienen.

Und übrigens: Noch bis Mitte Dezember 2009 können Sie ein Einsteigerpaket Web 2.0 gewinnen.

Eine Drupal-Website in 30 Minuten

Drupal ist eine kostenlose Software, mit der man Website erstellen kann. Content Management System, kurz CMS, werden solche Programme genannt. Im Gegensatz zu anderen CMS ist Drupal in hohem Masse Web-2.0-fähig, erleichtert das Webmarketing und die Kundenkommunikation sowie gute Platzierungen bei den Suchmaschinen. Ein Video zeigt, wie man in einer halben Stunde eine Website errichtet.

Mehr zu marketingorientierten Websites mit Drupal lesen Sie auch hier.

Dank RSS einfach zu neuen Webbesuchern

Sicher haben Sie den Begriff RSS schon gehört. Doch was bedeutet er? Und wie nutzt man RSS richtig? Was kann man mit RSS erreichen und wie beeinflusst es die Platzierung bei den Suchmaschinen? Ein kleines Dossier mit Links, Videos und Erklärungen zum Marketing der Zukunft.

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