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Breitbandgebühren für Online-Veröffentlicher

Eine gewagte Idee lanciert Wolfgang Michal auf "Carta": Online-Journalisten, Blogger und Portalbetreiber sollen über Gebühren finanziert werden. Abgeleitet hat er seine Idee von der aktuellen Entwicklung in der Musikbranche. Auch hier braucht man neue Finanzierungsmodelle, da sich die bisherigen nicht bewährt haben. Momentan leidet darunter vor allem die Qualität der Musikangebote. Was sich Michals Meinung nach ändern wird, sobald die Umsätzeim Netz die heutigen Minimal-Beträge übersteigen.

Dasselbe gelte auch für Online-Texte, sagt Michal: "Die Zwei-Klassen-Gesellschaft aus grosszügig alimentiertem Netzjournalismus und brotloser Kunst gerät nun unter Druck. Die Verlage sparen und die kleinen Netzproduzenten schlittern ? wenn sich ihre prekäre Situation weiter verschärft - in eine Schaffenskrise. Ohne Moos nix los."

Doch Michal hat dagegen ein Rezept.

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