Thesen zum Qualitätsjournalismus im Internet
Verfasst von Daniela A. Caviglia am 28. März 2010 - 2:00
Die Evangelischen Akademie Tutzing führte die Tagung "Qualität unter Druck - Journalismus im Internetzeitalter" durch. Evangelisch.de fasst die Ergebnisse in einer Serie zusammen, hier in Form von zehn Thesen zum Qualitätsjournalismus im Internet.
- Eine Onlinesite wirdniemals so gut wie die Zeitung sein - aber auch nicht so schlecht.
- Jedes Medium hat Stärken,die es zu betonen gilt – und eine eigene Qualität.
- Journalistische Standardsgelten unabhängig vom Medium und sichern Qualität.
- Quote ist Gefahr, aber auchGewähr für gute Themen-Präsentation.
- Die beste Qualitätskontrolleist eine enge, stetige, nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Print und Online.
- Ohne Internet ginge es denZeitungen nicht besser, mit Internet geht es ihnen nicht schlechter.
- Online bieten sich neueQualitätsdimensionen.
- Wenn die PapierzeitungLiteratur für den Tag ist, dann ist die Onlinezeitung ein Notizbuch für denTag.
- Das Internet löst Problemeder Zeit und des Raums, unter denen Zeitungen leiden.
- Qualität kostet, auch im Netz. Sie gibt es nicht kostenlos.
Die ausführlichen Thesen von Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur sueddeutsche.de gibt es hier: Journalismus im Netz (I): "Zehn Thesen zur Qualität"
Die weiteren Artikel:
Journalismusim Netz (II): "Für Integration sorgen"
Journalismusim Netz (III): "Der Charme der Reichweite"
Journalismusim Netz (IV): "Mehrwert für Nutzer"
Journalismusim Netz (V): "Fit für die Zukunft"
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