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Speisekarten bewerten mit Oink

Angenommen, man ist in einer fremden Stadt und möchte etwas Leckeres zu Abend essen. Beispielsweise Pizza, denn fast jeder mag Pizza, doch Pizzerias gibt es wie Sand am Meer, wo bekommt man denn nun die allerbeste Quattro Stagione? Für diese Frage hat das Entwicklerstudio Milk des Digg-Gründers (www.digg.com) Kevin Rose den iPhone-App Oink veröffentlicht.

 Auf Oink bewertet man nicht wie auf Quipe oder Yelp einfach das Restaurant in dem man gegessen hat, sondern ganz explizit bestimmte Gerichte.

Da Oink erst wenige Wochen alt ist, sind die Listen mit den bewerteten Restaurants noch ziemlich leer, die Verbreitung beschränkt sich auch bisher auf die USA, doch falls Oink ein globaler Erfolg wird, profitieren auch wir bald von den Empfehlungen anderer Konsumenten. Gibt man, um beim Eingangsbeispiel zu bleiben, Pizza Quattro Stagione ein, dann erstellt Oink blitzschnell ein Ranking für die besten Pizzen in einem bestimmten Radius. Ebenfalls bietet Oink ein Follower-System, eine To-Do-Liste für Dinge, die man selbst anschauen, ausprobieren oder kosten möchte, Facebook-, Twitter- und foursquare-Integration, Orts- und Produktprofilseiten mit eindeutiger URL sowie eine “Cred” genannte Statusanzeige, die wiedergibt, wie aktiv man Produkte/Dinge bewertet hat, für die man meint, besonders kompetente Urteile abgeben zu können.

Hat man nun also die beste Pizza der Region gegessen und möchte dazu ein Statement abgeben, kann man dies sogleich auf Oink tun. Fehlt aber beispielsweise das Tiramisu zum Dessert noch in der Liste, so trägt man dieses in der App an, fügt ein gutes Foto hinzu und gibt natürlich die Bewertung auf einer vierstufigen Skala sowie einen fakultativen, zusätzlichen Kommentar oder Mini-Review ab. Je mehr Votes einzelne Gerichte oder Getränke bei Oink erhalten haben, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis.

 

Weitere Details zu Oink kennt Martin Weigert auf netzwertig.com

Zur Webseite von Oink geht’s hier lang