Unkenntnis in KMU ist am schlimmsten
Verfasst von Daniela A. Caviglia am 21. Januar 2008 - 12:12
Samuel Günter, 1975, ist stellvertretender Chefredaktor der «Jungfrau Zeitung», www.jungfrau-zeitung.ch, samuel@mountian.ch. Weshalb wurden Sie Journalist/-in?
Einerseits über Schnittpunkte in der Familie (Der Mutter ausgeholfen, die im J. arbeitete). Andererseits über das Interesse an «News» und Mitarbeit im Lokalradio.
Wie sind Sie in den Journalismus eingestiegen?
Für Mutter Aufträge übernommen, beim Radio Beo freie Sendegefässe genutzt, bei der BZ auf der Redaktion ausgeholfen, beim Beo als Korrespondent gearbeitet, MAZ absolviert, bei Jungfrau Zeitung angefangen.
Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf?
Die Abwechslung, die Interaktion mit verschiedenen Personen.
Welches ist die grösste Herausforderung im Journalismus?
Objektivität und den Umgang mit der Nähe.
Mit welchen Strategien behalten Sie in Ihrem hektischen Alltag den Überblick?
Erfahrung, Ablagesysteme, Ruhe.
Wie kommen Sie zu guten Geschichten?
Im Gesprächen im Alltag, Anreize aus anderen Medien, Beobachtungen.
Über welches Thema würden Sie nie schreiben?
Keines. Nicht das Thema ist das Problem, sondern der Stil.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren beruflich?
Immer noch in einer Redaktion. Wo und in welcher Funktion ist offen.
Was empfehlen Sie Interessierten, die in den Journalismus einsteigen wollen?
Praktikas, möglichst breite Bildung und tägliche Konsumation von Medien.
Welche Talente sollte der journalistische Nachwuchs mitbringen?
Neugier, allgemeines Wissen.
Was empfehlen Sie KMU, die sich Medienpräsenz wünschen?
Aktive Information, Fantasie, dicke Haut (wer häufig in den Medien ist, muss damit rechnen auch negativ erwähnt zu werden).
Das peinlichste Fettnäpfchen für KMU, die mit Medienschaffenden Kontakt aufnehmen?
Unkenntnis.
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