p&e-Blog als App

Im Dialog mit den Internetnutzern

Die Internettechnik verändert sich rasend schnell. Und mit ihr dieBedürfnisse der Webnutzer. Statische Websites und Einwegkommunikation gehörendefinitiv der Vergangenheit an, die Zukunft ist interaktiv. Es gibtverschiedenste Möglichkeiten, mit Website-Besuchern in den Dialog zu treten.Eine kleine Rundumschau.


Von Daniela A. Caviglia

Die üblichste Art, Nutzern den Dialogzu ermöglichen, ist das Veröffentlichen von E-Mail-Adresse und Telefonnummer.Die leider noch weit verbreiteten Formulare eignen sich nur bedingt zurKontaktaufnahme, da viele Nutzer Hemmungen haben, persönliche Daten in dieFelder zu füllen. Zudem ist die Kontaktaufnahme via Formular viel aufwändigerals per E-Mail.

Foren, Blogs und Wikis
Ein Forum ist eine technischeEinrichtung, die es den Nutzern erleichtert, miteinander über verschiedene Themenzu diskutieren. Ein Forum hat eine thematische Struktur und besteht meist ausübergeordneten Bereichen und Unterthemen. Mit der Blogtechnik können einfachneue Inhalte veröffentlicht und von den Nutzern kommentiert werden. Ein Blogist umgekehrt chronologisch geordnet. Ein Wiki ist eine technische Einrichtung,die es vielen Nutzern erlaubt, dieselben Texte zu überarbeiten. Die bekanntesteAnwendung einer Wiki-Software ist http://de.wikipedia.org. Wikis sindthematisch geordnet.

CMS mit Kommentarfunktion und Communities
Bei vielen Content Management Systemen(CMS), den Redaktionssystemen für Websites, ist heute bereits eineKommentarfunktion integriert. Je einfacher diese Funktion gehalten ist, umsomehr wird sie genutzt. Mit einem Captcha (beispielsweise Bildcode,http://de.wikipedia.org/wiki/Captcha) kann dieses Dialogmittel gegen maschinellgenerierte Spamkommentare gesichert werden. Eine Community, eine Gemeinschaftmit seinen Kunden zu bilden, ist wohl der Wunsch jedes guten Unternehmers. ImInternet ists realtiv kostengünstig möglich. Community-Software ermöglicht denNutzern, eigene Benutzerkonten anzulegen und untereinander zu kommunizieren.

User generated Content
Die Krönung aller Interaktivität ist der nutzergenerierte Inhalt. Meistverknüpft mit einer Community-Software generiert die Website nutzbringendenInhalt durch ihre Besucher. Ein Beispiel für eine solche Plattform istwww.xing.com.

Umfragen
Auch Umfragen, Votings, bieten moderne CMS oft kostenlos an. Sie eignensich gut, um aktuelle Stimmungen oder Bedürfnisse der Nutzer zu erfahren.Umfragen werden häufig und gern genutzt, weil man dabei keine persönlichenDaten preisgeben muss (so sollte es jedenfalls sein) und man mit wenigen odergar nur einem einzigen Klick sich in die Webpräsenz einbringen kann.

Newsletter und Mailinglisten
Obwohl diese beiden Instrumente denDialog nicht direkt fördern, erweisen sie sich als sehr sinnvoll. Sieermöglichen den Nutzern, etwas zu bestellen, den Kontakt zu halten, ohne gleichein Geschäft abschliessen zu müssen. Und sie sorgen oft ? manchmal nach Monatenoder Jahren ? für anregenden Dialog oder gar leichte Geschäftsabschlüsse.