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Klassische Werbung und Wurfsendungen verlieren

Die Fachhochschule Mainz hat aktuell die 500 grössten deutschen Unternehmen zu ihrer Kommunikation befragt. Die Studie zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung weg von der Effekthascherei hin zum Vertrauen der Kunden und der Öffentlichkeit. Rund die Hälfte aller Unternehmen folgt einem Kommunikationskonzept, welches das Bild in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen soll.
 
Auch Teil der Befragung war die zukünftige Entwicklung bei den Kommunikationsinstrumenten. Der in der letzten Zeit beobachtete Trend hin zum Internet setzt sich verstärkt fort. Aus der Pressemitteilung der Fachhochschule:
 
An Bedeutung weiterhin zunehmen werden Internet (79 Prozent), Mobile Dienste (65 Prozent), Pressearbeit (59 Prozent) Weblog des Unternehmens-Chefs (37 Prozent) und Events (21 Prozent). Auch Mitarbeiterzeitschriften (16 Prozent) und Kundenmagazine (3 Prozent) können noch mit einem Wachstum rechnen. Verlieren hingegen werden der Geschäftsbericht (minus 8 Prozent), Fernseh- und Radiospots (minus 19 Prozent), Anzeigenwerbung (minus 37 Prozent) und Wurfsendungen (minus 77 Prozent).

 
Zeitungen, Fernseh- und Radiostationen werden wohl weiterhin mit sinkenden Einnahmen im Werbebereich rechnen müssen.