In Netzwerken statt Zielgruppen denken
Verfasst von Daniela A. Caviglia am 17. April 2008 - 16:28
"Zielgruppen sind Autisten. Netzwerke kommunizieren." So bringt Marketing-Berater Bernd Röthlingshöfer seine Idee auf den Punkt, sich zukünftig an Netzwerke statt an Zielgruppen zu wenden. Seine weiteren Aussagen:
- Zielgruppen sind fiktiv. Netzwerke sind real.
- Zielgruppen werden definiert. Netzwerke werden entdeckt.
- Zielgruppen trifft man in Massenmedien. Netzwerke sind überall.
- Zielgruppen sind Mengen von Einzelpersonen. Netzwerke sind Gruppen Gleichgesinnter.
- Zielgruppen sind isoliert. Netzwerke sind verbunden.
- Zielgruppen sind Autisten. Netzwerke kommunizieren.
- Zu Zielgruppen schaffen Sie Kontakte. Zu Netzwerke knüpfen Sie Beziehungen.
- Zielgruppenwerbung ist anonym. Netzwerkwerbung ist persönlich.
- Zielgruppenwerbung kostet Geld. Netzwerkwerbung kostet Zeit.
- Zielgruppenkontakte werden alle gleich behandelt. Netzwerkkontakte behandelt man unterschiedlich.
- Zielgruppen sind passiv. Netzwerke aktiv.
- Zielgruppenwerbung ist Monolog. Netzwerkwerbung ist Dialog.
- Zielgruppenwerbung gewinnt Käufer. Netzwerkwerbung gewinnt Käufer und Verkäufer.
Geniale Idee, lesenswert verpackt.
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