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Die Website ganz abschaffen?

Man hört und liest es immer öfter: Firmen setzen voll auf Social Media und schaffen ihre Unternehmens-Websites ganz ab. Unerer Meinung nach ein kompletter Blödsinn. Denn auch wenn Social Media zukünftig E-Mail-Kommunikation und Surfverhalten der Internetnutzer weiter verändern werden, so sprechen doch viele Gründe dafür, weiter auf möglichst alle Kanäle zu setzen. Schliesslich schaffte man die Briefpost auch nicht gleich ab, als das Telefon sich durchsetzte oder das Telefon, als alle per E-Mail zu kommunizieren begannen, oder? Hier weitere Gründe, die eigene Unternehmenswebsite zu behalten und sogar auszubauen:

  • Im Zentrum aller Social-Media-Aktivitäten steht am besten eine gute Website. Diese erleichtert das Social-Marketing in beide Richtungen: Sowohl bezüglich Informationsverbreitung als auch bezüglich der Kundenbetreuung.

 

Social Marketing mit eigener Website als Zentrum

 

  • Mit einer ausschliesslichen Social-Media-Präsenz vernachlässigt man die Kundengruppen, welche soziale Plattformen noch nicht nutzen
  • Ohne eigene Website ist eine Firma komplett von den Betreibern der Social-Media-Plattformen abhängig. Diese Abhängigkeit verteilt sich mit einer Website auf mehr, sich gegenseitig konkurrenzierende Anbieter wie beispielsweise Google, Microsoft (Bing), Facebook usw.
  • Ebenfalls die Erreichbarkeit der eigenen Webpräsenzen, ob Website oder Social Media, verbessert sich, wenn Sie mehrere Kanäle nutzen. Sind Unternehmen ausschliesslich auf Facebook, dann sind sie nicht erreichbar, sollte Facebook überlastet sein.
  • Es geht nichts über gute Landingpages, wenns um die Effizienz von Online-Marketing-Kampagnen geht. Auf der eigenen Website lassen sich solche einfach besser gestalten und vernetzen, als auf sozialen Plattformen
  • Heute kann ich meine Produkte online über Facebook verkaufen und morgen? Kein Betreiber ist den Unternehmen gegenüber verpflichtet, einzelne Dienste oder gar die Plattform auch weiterhin anzubieten. Das Risiko, nur in Social Media präsent zu sein, ist einfach zu gross.
  • Die Möglichkeiten, Inhalte online zu schalten, sind mit einem guten Content Management System (CMS) um ein Vielfaches grösser als bei Social-Media-Anbietern. Benutzerfreundliche Navigationen, Verschlagwortung, Auffindbarkeit in Suchmaschinen und unzählige Argumente mehr sprechen für eine eigene Unternehmenswebsite auch im Web 2.0
  • Die heutigen CMS bieten im Gegenzug viele Möglichkeiten, Social Media und den eigenen Webauftritt zu verknüpfen. Dieser Beitrag hier geht beispielsweise automatisch auf zahlreiche Plattformen, Feedbacks dazu werden zurückgemeldet und manch ein Follower oder eine Facebook-Leserin besuchen die Website anschliessend regelmässig...