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Der journalistische Nachwuchs sollte deutsch können

Artur K. Vogel, 1953, ist Chefredaktor «Der Bund», http://www.ebund.ch/, artur.vogel@derbund.ch.
 
 
Weshalb wurden Sie Journalist?
Weil ich lesen und schreiben kann, und weil diese beiden Tätigkeiten zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehören.
 
Wie sind Sie in den Journalismus eingestiegen?
Freie Mitarbeit im Lokalressort der damaligen «Luzerner neusten Nachrichten» (ca. 1974).
 
Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf?
Begegnungen, Kreativität, Freiheit, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten.
 
Welches ist die grösste Herausforderung im Journalismus?
Auch bei stetig zunehmender Geschwindigkeit der Informationsvermittlung Richtiges von Falschem zu unterscheiden und Wichtiges von Unwichtigem.
 
Mit welchen Strategien behalten Sie in Ihrem hektischen Alltag den Überblick?
Indem ich mir immer wieder Zeit nehme zum nachdenken.
 
Wie kommen Sie zu guten Geschichten?
Dank guten Journalisten.
 
Über welches Thema würden Sie nie schreiben?
Sport.
 
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren beruflich?
Mir geht jede prophetische Gabe leider gänzlich ab.
 
Was empfehlen Sie Interessierten, die in den Journalismus einsteigen wollen?
Solide nicht-journalistische Ausbildung; Stage auf einer Redaktion; Zusatzausbildung z.B. am MAZ.
 
Welche Talente sollte der journalistische Nachwuchs mitbringen?
Neugier, Durchhaltewille, Originalität ? und deutsch sollte er auch können.
 
Was empfehlen Sie KMU, die sich Medienpräsenz wünschen?
Ich bin nicht als Ratgeber für KMU tätig.
 
Das peinlichste Fettnäpfchen für KMU, die mit Medienschaffenden Kontakt aufnehmen?
«Ich habe bei Ihnen ein Inserat geschaltet, jetzt will ich auch einen Artikel im redaktionellen Teil.»