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Mehr lebendiges Deutsch

Fast wie ein Virus schleicht sich ein englisches Wort nach dem anderen in die deutsche Sprache. Ob man das nun gut findet oder nicht, wenn man zukünftig auch von älteren Generationen verstanden werden will, sollte man sich das eine oder andere deutsche Wort wieder aneignen.
 
Je nach Branche ist die Verenglischung in der Berufssprache besonders ausgeprägt. Man betätigt die Enter-Taste, veschickt ein Mailing, forwardet die E-Mail, googelt den neuen Arbeitskollegen und scannt schnell die wichtigsten News in der Pause.
 
Aus Gewohnheit oder auch Bequemlichkeit vergisst man schnell, ein deutsches Wort für die englischen Begriffe zu suchen. Und manches ist auch gar nicht auf Deutsch auszudrücken oder nur umständlicher. Die Eingabe-Taste zum Beispiel.
 
In der Werbesprache beherrschen Slogans, Briefings und Flyer die Sprache, doch wie heisst das eigentlich auf Deutsch? Die Stiftung Deutsche Sprache sucht jeden Monat nach den treffendsten deutschen Begriffen eines englischen Wortes. So wurde aus dem Airbag das Prallkissen, aus dem Blackout der Aussetzer und aus dem Scannen das Einlesen.
 
Weitere, teilweise verblüffend einfache, deutsche Wörter auf im Netzauftritt (Website) der Stiftung: Aktion "Lebendiges Deutsch"