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Nicht nur Kürze, sondern auch Würze

 exte und Reden seien kurz, habe ich in einem früheren Beitrag geschrieben. Doch aufgepasst: Es gibt auch eine Grenze! Die aufs Kürzeste reduzierten Texte finden sich in Lexika. Doch wer liest solche gerne?

Füllwörter sind nicht nur negativ

Damit Texte «fliessen», braucht es einige der oft verächtlich als «Füllwörter» bezeichnete Ausdrücke wie «somit», «nämlich», «dennoch», «im Allgemeinen» oder «übrigens». In der richtigen Dosis eingesetzt werden sie nämlich zu Würzwörtern.

Anregende Zusätze regen zum Lesen und Zuhören an

Auch braucht es anregende Zusätze wie Zitate, anschauliche Beispiele oder rhetorische Fragen. Die anregenden Zusätze und die dosiert eingesetzten Würzwörter machen aus einem nüchternen, technischen Text einen spannenden, abwechslungsreichen, persönlichen Text. Und: Konkrete Beispiele schaffen im Kopf des Zuhörers resp. der Leserin ein Bild. Dies führt dazu, dass die Botschaft nicht nur verstanden wird, sondern auch im Gedächtnis haften bleibt.

Das Dilemma zwischen Würze und Kürze

Dumm nur, dass Füllwörter und anregende Zusätze einen Text wiederverlängern... Wie Sie aus diesem Dilemma herausfinden, erfahren Sie in einem weiteren Beitrag.

 


© Myriam Holzner
Kürze&Würze GmbH
www.kuerzeundwuerze.ch