p&e-Blog als App

Bloggen - gut fürs Image

Viren sind ansteckend, sie verbreiten sich rasend schnell und infizieren immer weiter. Diesen Effekt machen sich Spezialisten beim viralen Marketing zu Nutze, nicht selten auf dem elektronischen Weg per E-Mail oder in Blogs.


Blogs sind interaktive Webseiten, auf denen periodisch von Usern neue Beiträge gepostet werden. Sie eignen sich hervorragend für das virale Marketing, weil auf oder mit ihnen Informationen ähnlich einer Grippenepidemie schnell und flächendeckend verbreitet werden. Während private Blogs oft von narzisstischen veranlagten Schreiberlingen geschrieben werden, entdecken immer mehr Unternehmen die Vorteile von Blogs und nutzen sie für ihre Zwecke.

«Blogger können eine Marke an einem Tag aufbauen ? oder vernichten», sagt Jaap Favier vom Marktforschungsunternehmen Forrester. Zu den Bloggern, die sich als kritische, unabhängige Geister verstehen, sollten Unternehmen unbedingt eine ehrliche und transparente Beziehung aufbauen, rät Favier. Habe ein Unternehmen die Blogger positiv überzeugt, werde sich das auch positiv auswirken, denn 70 Prozent der Blogger erzählten ihren Freunden, wenn sie ein Produkt mögen, so Favier.

Alle Blogs haben etwas gemeinsam: Sie basieren auf «Social Software» und sind also interaktiv. Das heisst, dass sich die Betreiber auf eine neue Art der Kommunikation einlassen, nämlich auf den direkten Umgang mit ihren Kunden. Und da kann es schon einmal vorkommen, dass kritische oder gar negative Kommentare gepostet werden. Aber Feedback ist immer wertvoll, auch negatives. Ein unzufriedener Kunden ist immer noch besser als gar keine Kunden. Jede Kundenreaktion muss als Chance zur Erzeugung einer guten Erfahrung sehen.
 
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Bis zum nächsten Mal
Ihr Christoph Portmann
 
Christoph Portmann ist Marketingberater und berät vor allem kleinere und mittlere Unternehmen auf dem Weg zum Erfolg.
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