Leserjournalisten sind nicht die besseren Journalisten
Verfasst von Daniela A. Caviglia am 5. Oktober 2007 - 9:21
Wenn Medienhäuser immer mehr Redaktionsstellen streichen, ganze Produkte von heute auf morgen begraben werden, die Chefsessel in den Redaktionen nicht mehr durch Journalisten, sondern durch Verleger und Manager besetzt sind; dann kann es einem schon bang werden um die Informationsvielfalt.
"Bürgerjournalismus" wird seit längerem als Heilmittel gegen den Informationsmisstand gehandelt. Die hehren Ansprüche: Leserreporter sollen Filz und Unrecht aufdecken, wenn schon die Journalisten keine Zeit mehr dafür haben. Doch die Realität sieht anders aus, weder Leserreporter noch Reporterleser der amerikanischen Bürgerjournalismus-Websites interessieren sich für wichtige Themen. Die "NZZ" über eine inhaltsanalytische Studie.
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