Mit dem revidierten Fernmeldegesetz ist spammen auch in der Schweiz illegal. Und unverlangte versandte E-Mail sind im rechtlichen Sinn Spam. Das Wichtigste ist also, die potenziellen Kundinnen und Kunden dazu zu bringen, Ihren Newsletter zu abonnieren. In grossangelegten Studien und Umfragen wurde ermittelt, aus welchem Grund Newsletter abonniert werden.
Inhalt als bestes Argument
Schneller informiert werden, besser informiert sein und exklusive Angebote erhalten sind die Hauptmotivationen, einen Newsletter zu abonnieren. Neben dem Informationsbedürfnis spielt auch die Bequemlichkeit eine Rolle. Newsletterabonnenten schätzen es, dass sie die Informationen nicht selbst suchen müssen, mit wenigen Klicks direkt bestellen können und ohne Login oder Registrierung direkt auf Daten zugreifen können. Es sind also hauptsächlich inhaltliche Eigenschaften, die einen guten Newsletter ausmachen.
Wer neue Abonnenten für seinen Newsletter gewinnen will, argumentiert am erfolgreichsten mit nutzbringendem Inhalt. Werben Sie wo immer möglich für Ihren Newsletter und betonen Sie dabei dessen Nutzen. Bieten Sie neben einem gut sichtbaren, einfachen Formular zur Newsletterbestellung auch einen Link zum Newsletterarchiv an, damit Interessierte bisherige Ausgaben nachlesen können. Drucken Sie auf Rechnungen, Geschäftsbriefen, Bestell- und Versandformularen eine Kurzwerbung für den Newsletter mit Informationen zum Inhalt. Informieren Sie in Ihrer E-Mail-Signatur über den aktuellsten Newsletter mit Link zu Texten und Bestellformular.
Marketing für NewsletterNeben den genannten Möglichkeiten, neue Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen, können Sie auch gezielt Marketing dafür betreiben. Im Online-Bereich gibt es verschiedene Werbeplattformen. Einerseits Newsletter-Portale wie beispielsweise www.newsletter-verzeichnis.de, wo Sie Ihren Newsletter eintragen können. Sie können aber auch Banner- oder Textwerbung in Fachportalen oder Branchen-Newslettern schalten. Achten Sie auch hier darauf, dass Sie in erster Linie mit Ihrem nutzbringenden Inhalt argumentieren. Klassische Werbeformen wie Zeitungsinserate oder Mailings eignen sich ebenfalls gut zur Abonnentengewinnung. Wenn Sie die Werbeaktion mit einem Wettbewerb kombinieren, wird sie auf mehr Beachtung stossen.
Kundenadressen für NewsletterversandFirmen weisen meist einen bestehenden Kundenstamm mit Adressdaten auf. Aus Marketingsicht möchte man natürlich die vorhandenen Adressen auch für den Newsletterversand nutzen. Wenn es sich dabei um wirkliche Kunden und nicht nur um Interessenten handelt, ist aus rechtlicher Sicht nicht viel dagegen einzuwenden. Dennoch zeugt es von Respekt gegenüber Ihren Kunden, wenn Sie diese zuerst um Erlaubnis bitten, bevor Sie ihnen den Newsletter zuschicken.
Senden Sie Ihnen eine E-Mail zu, in der Sie auf den Nutzen des Newsletters hinweisen und die Möglichkeit anbieten, den Newsletter zu abonnieren (siehe Musterbrief Newsletter-Bestellung). Natürlich werden nicht alle der angeschriebenen Kunden Ihren Newsletter abonnieren. Aber auf die Zahl der Newsletterabonnenten kommt es auch nicht an, sondern auf deren Qualität. Interessierte und engagierte Leser empfehlen Sie aktiver weiter, bestellen häufiger Ihre Produkte und erhöhen so Ihren Umsatz.