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Gehört Lügen zur PR wie das Amen in die Kirche?

Eigentlich verbietet der Ethik-Kodex der deutschen PR-Branche Lügen und Täuschung. Dass der Alltag anders aussieht, wissen wir alle. Nun hat einer der Kommunikationsgrössen in Deutschland, der emeritierte Professor für Kommunikationswissenschaften Klaus Merten, offen über Täuschungen gesprochen. Zitat des "Spiegel":


PR-Manager testen die "Elastizität von Wahrheit", sagt Merten bei einemVortrag an der Universität Münster. Sie betrieben "Differenzmanagement"zwischen Fakten und Fiktion. Er spricht von einer Lizenz zum Täuschen.

Und die Branche schreit auf. Droht dem Professoren Merten, ihm die Lizenz zum Ausbilden junger Berufsleute zu entziehen. Mehr zu diesem - doch etwas seltsam anmutenden - Streit bei unserm nördlichen Nachbarn in der Online-Ausgabe des "Spiegel".

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