Offizielle Richtlinien für PR in Social Media und Communities
Werbeagenturen, die künstliche Social-Media-Profile entwerfen, um sie mit ihren Fans kommunizieren zu lassen, Marketing-Mitarbeiter, die als Kunden auftreten, um im Internet Produkte zu loben, und Parteimitglieder, die sich für Kandidaten stark machen, ohne die parteiliche Verbindung auch nur anzudeuten. All das ist in den Printmedien seit Jahrzehnten als verdeckte PR verpönt und kann zu Rügen und Anzeigen führen. Nun schliesst die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) die Online-Lücke und gibt verbindliche Richtlinien für PR im Internet heraus. Gleichzeitig empfiehlt sie Agenturen und Unternehmen, auf dieser Basis eigene Verhaltensregeln aufzustellen und durchzusetzen, um rechtliche Schwierigkeiten und Imageschäden zukünftig zu vermeiden.
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