Trainerin & Referentin Online-Marketing

Daniela A. Caviglia erklärt komplexe, marketingtechnische Zusammenhänge
im Internet und den Online-Medien verständlich, nachvollziehbar und spannend.

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Daniela A. Caviglia lesen

Präsenz und Effizienz in Printmedien (PEP)

Daniela A. Caviglia, Chommle, CH-6222 Gunzwil LU
Telefon 041 930 47 04, pr@esenz-effizienz.ch

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So entstehen gute Zeitungsartikel

Kurzanleitung zur korrekten Erstellung von Zeitungsartikeln. Die Anleitung ist Teil des interaktiven PDF-Lehrgangs Einfach mediengerecht schreiben - so entstehen gute Zeitungsartikel (E-Book, CHF 9.-/EUR 6.-). Seit Jahren PEPs absoluter Klickschlager mit über 40 000 Aufrufen.
 


Die Welt der Redaktionen

 

 

 

Mehr Informationen Von Daniela A. Caviglia

Ein Faktor beherrscht die Welt der Redaktionen: Der Zeitmangel. Er verhindert den Abdruck von nicht mediengerecht verfassten Texten, lässt bei Textänderungen den Fehlerteufel zuschlagen und bringt Zulieferer wie Redaktionsmitarbeitende gleichermassen an den Rand des Wahnsinns. Das Gegenmittel heisst Ausbildung. Lernen Sie als Zulieferer mediengerecht schreiben, dann sparen Sie den Redaktionen Zeit und sich Ärger. Damit Sie nicht Unsummen für eine Ausbildung zahlen müssen, hat die Firma Präsenz und Effizienz in Printmedien (PEP) Lösungen für jedes Budget bereit. Die über 40 000 Mal heruntergeladene Gratis-Lösung liegt vor Ihnen. Viel Erfolg!

Generelles zu Beginn

Zeitungen sind die Medien der Informationsdichte. Schreiben Sie Ihren Text nicht länger, als er sein muss. Kurznachrichten haben generell eine höhere Chance zur Veröffentlichung als lange Berichte.

Klären Sie eventuell mit der Redaktion ab, ob überhaupt und wann diese einen längeren Bericht oder eine Reportage veröffentlichen kann. Machen Sie Liefertermin und -umfang ab und halten Sie sich an die Abmachungen.

Wählen Sie Ihre Sprache so, dass sie der Leserschaft der Zeitung angepasst ist. Vermeiden Sie Fremdwörter, Fachbegriffe und englische Ausdrücke.

 

Die Kriterien des journalistischen Textes

Ein journalistischer Text lässt sich durch folgende vier Kriterien definieren: Korrektheit, Aktualität, Wichtigkeit und Vermittlung.

Korrektheit

... setzt sich aus Wahrheit und Genauigkeit zusammen. Der Text enthält also weder falsche noch ungenügende Informationen. Korrektheit ist die zentrale Anforderung an einen journalistischen Text. Sie ist bei allen folgenden Themen immer aufs Genaueste zu überprüfen.

Aktualität

Es gibt zwei Arten von Aktualität. Offensichtliche Aktualität: Die Leserschaft wird so schnell wie möglich über aktuelle Ereignisse informiert. Unterschwellige Aktualität: Bei Themen grosser/allgemeiner Bedeutung wie Arbeitslosigkeit, Altersvorsorge, Gesundheitswesen, Fremdenhass, Wirtschaftslage etc.

Wichtigkeit

Die Wichtigkeit unterscheidet sich stark je nach Produkt. Sie deckt sich bei jeder guten Zeitung mit dem Leserinteresse. Also dem, was die Leser wissen wollen und was sie in ihrer Zeitung erwarten. Das Leserinteresse einer Zeitung lässt sich am leichtesten herausfinden, wenn Sie diese Zeitung durchsehen und auf die präsentierten Themen achten.

Vermittlung

Die primäre Aufgabe des journalistischen Texts besteht darin, einen Inhalt schnell, verständlich, korrekt und möglichst vollständig zu vermitteln. Sie als Autor/in vermitteln durch Ihren Text aktiv, der Leser erhält die Informationen passiv. Damit die Informationsvermittlung möglichst erfolgreich ist, gilt es die Leitlinien des Journalismus zu beachten. Es sind dies insbesonders der dichte Informationsgehalt, welcher sich klar durch die W-Fragen definieren lässt, der Aufbau des Textes, zeitungsspezifische Schreibweisen sowie die Artikelart.

 

Die Anforderungen an einen journalistischen Text

Intro

W-Fragen

Diese W-Fragen müssen Sie im Text beantworten: wer, was, wann, wo, wie viel (Zuschauer), wie, warum, woher (welche Quelle, woher haben Sie die Information).

 

Diese Anleitung ist Teil des interaktiven PDF-Lehrgangs Einfach mediengerecht schreiben - so entstehen gute Zeitungsartikel

Ob ein Zeitungsartikel bei Redaktionen und Lesenden ankommt oder nicht, darüber entscheiden weder Schreibtalent noch Zauberei. Jetzt gibt es einen interaktiven Lehrgang, mit dem sich jede und jeder per Mausklick die Fähigkeit aneignen kann, informative und korrekte Zeitungsartikel zu schreiben.  Mit dem E-Book lernt man einfach und verständlich, was gute Zeitungstexte ausmacht und fasst Mut zum Schreiben eigener Artikel. Und das ohne tagelangen Zeitaufwand, sondern kompakt, praxisnah und gemütlich zu Hause vor dem eigenen Computer.

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Der Aufbau des Texts

Der journalistische Text ist sozusagen ein spannender Krimi rückwärts. Der Name des Mörders steht im Titel.

Absteigende Wichtigkeit

Beim Journalismus geht es bekanntlich darum, wichtige Informationen zu vermitteln. Je eher diese im Text erscheinen, umso schneller erfüllt der Text seine Aufgabe. Der strikte Textaufbau nach Wichtigkeit garantiert nicht nur die schnelle Erfüllung der Textaufgabe, sondern ermöglicht auch den Redaktionen, den Text von hinten zu kürzen. Dadurch kann er perfekt an die starre Zeitungsgeometrie (den Platz für den Text auf einer Zeitungsseite) angepasst werden.

Die Leserführung

Die Leserführung umfasst Titel, Ober- oder Untertitel, Lead (Einführung), Absätze, Zwischentitel, Bild, Legende (Text zum Bild), Grafiken und Kästen. Auch hier gilt es, die Zeitung gut zu studieren und sich an die Praxis zu halten. Der Titel holt den Leser in den Artikel, soll aber auch die Kernaussage enthalten. Also nicht Leseranimation auf Kosten der Information.


Die zeitungsspezifischen Schreibweisen

 

Wenn Sie einen Zeitungsartikel durchlesen, so fällt Ihnen in den wenigsten Fällen auf, dass sich gewissen Bezeichnungen von anderen Publikationen unterscheiden. Doch fehlt dieser Unterschied, so stolpert Ihr Auge beim Lesen. Deshalb ändert der Redaktor (je nach Produkt mehr oder weniger konsequent) diese Bezeichnungen ab, wenn er den eingesandten Text überarbeitet. Verwenden Sie diese Schreibweisen, so ersparen Sie der Redaktion damit nicht nur Arbeit. Auch wirkt Ihr Text viel professioneller und damit erhöht sich die Chance auf Veröffentlichung.


Journalistische Formen im Überblick

Beim Verfassen eines Artikels müssen Sie sich im Klaren sein, welche Artikelform Sie anstreben. Sie haben verschiedenste journalistische Textformen zur Auswahl:

Nachricht

Kurzer Artikel über Ereignisse, hält sich an die neutralen Tatsachen, meist ohne Bild (z. B. Polizeimeldung). «Ich»- und «wir»-Konstruktionen sind nicht erlaubt.

Bericht

Etwas längerer Artikel über Ereignisse, hält sich an die neutralen Tatsachen, meist ohne oder mit einem illustrierenden Bild (z.B. Bericht von Gemeindeversammlung etc.). «Ich»- und «wir»-Konstruktionen sind nicht erlaubt.

Reportage

Längerer Artikel, mit persönlichen Eindrücken, vermittelt Farbe, Geruch und Gedanken, meist mehrere Bilder (z. B. Reisebericht). «Ich»- und «wir»-Konstruktionen sind nur im Reisebericht erlaubt.

Interview

Original-Zitate (wichtig!), Textform nur als Ergänzung zu Nachricht, Bericht, evtl. Reportage. Bitte keine Werbe-Interviews (wirken sehr unglaubwürdig).

Kommentar

Eigene Meinung zum Thema, enthält immer Pro und Kontra, Textform nur als Ergänzung zu Nachricht, Bericht, evtl. Reportage. Meist Artikel-Verfassern vorbehalten.

Glosse

Humoristische Abhandlung eines Themas, als Ergänzung oder alleine (wenn Thema im Gespräch).

Leserbrief

Eigene Meinung zu Thema. Bezieht sich auf allgemein bekanntes Thema oder (noch besser) erschienenen Zeitungsartikel.

 

Technische Anforderungen

Damit die Redaktion Ihren Text auch verwenden kann, empfiehlt es sich, folgende technischen Anforderungen zu beachten.

Text als Word-Dokument (evtl. auch .rtf). Normaler Fliesstext. Insbesonders keine Tabulatoren, Spalten, Gestaltung mit Textfeldern oder Grafiken und Bildern. Keine doppelte Zeilenumbrüche, kein Zeilenumbruch am Ende der Zeile, falls Text auf die nächste Seite weiterfliesst, und keine automatische Silbentrennung (weil sämtliche Tabulatoren, doppelten Zeilenumbrüche, Trennstriche, Gestaltungen beim Einlesen ins Redaktionssystem von den Redaktoren wieder entfernt werden müssen).

Bild(er) als JPG-Datei separat speichern und sinnvoll benennen. Grösse rund 300 bis 500 Kilobyte (in Word integrierte Bilder sind unbrauchbar).

Versandempfehlungen

Postversand: Textausdruck und Bildausdruck (oder normaler Farbabzug ab Film, kein Negativ, kein Dia) mit Bildname, Datenträger mit Worddokument und Bildern, Begleitbrief.

Mailversand (empfehlenswert): Begleittext im Mail, Word-Dokument als Anlage, 1 Bild als Anlage, weitere Bilder (wenn vorhanden) auf Abruf anbieten. Wenn ein Artikel im Mail integriert und nicht als Anlage versandt wird, ist die Übernahme ins Redaktionssystem sehr arbeitsaufwändig. Denn der Text wird vom Mailprogramm automatisch mit Zeilenumbrüchen, Trennstrichen und Leerzeilen formatiert. Ausserdem werden manchmal sogar die Umlaute nicht übernommen.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (14 Bewertungen)

 

 

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