Trainerin & Referentin Online-Marketing

Daniela A. Caviglia erklärt komplexe, marketingtechnische Zusammenhänge
im Internet und den Online-Medien verständlich, nachvollziehbar und spannend.

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Präsenz und Effizienz in Printmedien (PEP)

Daniela A. Caviglia, Chommle, CH-6222 Gunzwil LU
Telefon 041 930 47 04, pr@esenz-effizienz.ch

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Das Dilemma des E-Mails

Das Internet hat die Kommunikation im privaten wie im geschäftlichen Bereich stark verändert. Informationen beschaffen wir uns im World Wide Web (www). Statt zu telefonieren oder einen Brief zu schreiben, senden wir E-Mails. Wer im Büro arbeitet, hat heute fast automatisch eine persönliche Mailbox. Aber kaum jemand hat gelernt, mit E-Mails umzugehen.

Die Informationsflut und die dauernde Störung durch unüberhörbar eintreffende Mails ist ein Problem, zu dessen Lösung Traier/innen für Zeitmanagement einfach umsetzbare Tipps und Tricks vermitteln. Ein anderes Problem hat ein Bekannter von mir einmal auf den Punkt gebracht mit den Worten: «Ein E-Mail wird geschrieben, als ob man spricht. Beim Empfänger kommt es jedoch an wie eine geschriebene Botschaft.»

Flüchtig geschrieben und wenig durchdacht
Was mein Bekannter damit meinte: Oft wird ein E-Mail schnell in dieTasten gehauen und ohne Nachkontrolle versandt. Deutlich wird dies oftan den unzähligen Tippfehlern. Einen solch fehlerhaften Brief würdenwir nie abschicken. Mails werden selten ausgedruckt und noch einmalsorgfältig durchgelesen wie Briefe, die wir auf schickem Briefpapierausdrucken und von Hand unterschreiben. Je nach Persönlichkeit wirddiese Flüchtigkeit von der lesenden Person als fehlende Wertschätzungempfunden.

Durch das schnelle, oft flüchtige Verfassen eines E-Mails ist diesesoft auch inhaltlich deutlich weniger durchdacht als andere Texte, diewir schreiben (Briefe, Berichte etc.). So wie die meisten Menschen inder freien Rede kein gut durchstrukturiertes, logisch aufgebautesStatement schaffen, sind in der Eile verfasste Mails ohne Struktur undLogik.

Vorsicht bei Mails aus Wut!Am schlimmsten sind Mails, die in emotionalem Aufruhr verfasst werden.Hier hacken viele Menschen ihre Emotionen ungeschminkt ins Mailprogrammund senden das Ganze meist spontan ab. Hätte man dasselbe dem Menschenins Gesicht oder in den Telefonhörer gebrüllt, hätte er es einmalgehört und einen vielleicht noch vor dem Höhe- resp. Tiefstpunktunterbrochen. Als Mail in der Mailbox kann (und wird!) dasselbe jedochim Originalton wiederholt nachgelesen werden. Wie mein Bekannter sagte,kommt es an als Geschriebenes, wurde aber geschrieben wie Gesagtes.

Es gilt, vor dem Versenden eines E-Mails zu überlegen, ob es dasrichtige Mittel ist und dieses richtig eingesetzt wurde. Im Zornverfasste Mails sollten Sie zwingend in Ihrem Postausgang übernachtenlassen und am Folgetag in Ruhe noch einmal lesen. Sie werden dannerkennen, wie es Ihr/e Adressat/in gelesen hätte … und wahrscheinlichandere Worte, möglicherweise auch ein anderes Mittel wählen.

Gerade weil die Meisten von uns nie gelernt haben, wie ein gutes Mailauszusehen hat, werde ich die nächsten Beiträge diesem Thema widmen.


© Myriam Holzner
Kürze&Würze GmbH
www.kuerzeundwuerze.ch


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